Börsenlexikon
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Was man unter dem Kurs-Gewinn-Verhältnis versteht, wie es berechnet wird und was man bei der Bewertung unbedingt beachten sollte.

KGV

KGV (Foto: ra2studio | Shutterstock)

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (kurz „KGV“) ist eine Kennzahl, die vor allem bei der fundamentalen Analyse von börsennotierten Unternehmen eine große Rolle spielt. Ermittelt wird das KGV, in dem man den Börsenwert (Marktkapitalisierung) des Unternehmens durch die Unternehmensgewinne eines Jahres teilt.

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Je niedriger das KGV, desto günstiger ist das Unternehmen bewertet. Ein KGV von 20 heißt beispielsweise, daß das Unternehmen an der Börse mit dem 20fachen des Unternehmensgewinns gehandelt wird. Man muss also für einen Euro Unternehmensgewinn 20 Euro zahlen. Die englische Bezeichnung des KGV lautet Price Earning Ratio (PER).

Beispiele für KGV Berechnung:

Marktkapitalisierung: 300 Millionen Euro
Gewinn: 30 Millionen Euro
KGV: 10
Marktkapitalisierung: 2,1 Milliarden Euro
Gewinn: 70 Millionen Euro
KGV: 30

Oft setzt man das KGV auch ins Verhältnis zum Gewinnwachstum. Schnell wachsenden Unternehmen billigt man ein höheres KGV zu. Viele Analysten halten eine Aktien bspw. dann für fair bewertet, wenn das KGV nicht die prozentuale Wachstumsrate des Umsatzes übertrifft.

Sebastian Fiebiger: Hast Du Fragen zum KGV? Ist etwas unklar geblieben? Dann frag uns! Direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Wir freuen uns auch über Ergänzungen, Korrekturen oder persönliche Erfahrungen. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

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