Börsenlexikon
Zykliker

Was man unter Zyklikern bzw. zyklischen Aktien versteht, welche Branchen dazu gehören und wie es zu der Zyklik kommt.

Zykliker

Zykliker (Foto: Jacek Dudzinski | Shutterstock)

Als zyklischen Aktien bezeichnet man solche Titel, die mit dem Zyklus der Konjunktur schwanken. Diese Aktien steigen in einem Aufschwung und fallen in einer Rezession. Die zyklische Wirkung kann sich auch ganze Branchen beziehen – etwa den Zyklus der Automobilbranche. Gerade die Autobranche ist ein typisches Beispiel für Zyklik. In Zeiten schwächelnder Konjunktur und unsicherer Zukunftsaussichten, stellen die Konsumenten größere Anschaffungen zurück und lösen damit einen Umsatzeinbruch aus.

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Im Gegensatz dazu stehen Aktien, deren Kursverläufe nicht im Einklang mit dem Konjukturzyklus stehen. Typisch hierfür sind vor allem junge Wachstumsaktien oder Lebensmittelaktien, die konjunkturunabhängige Kursverläufe aufweisen.

Typische Zykliker

  • Automobilbranche
  • Reisenbranche
  • Luftfahrt
  • Medien- und Werbebranche
  • Hersteller hochwertiger Elektronik

Keine Zykliker

  • Banken und Versicherungen
  • Pharmabranche
  • Nahrungsmittel
  • Produkte des täglichen Bedarfs
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Energieversorger

Sebastian Fiebiger: Hast Du Fragen zu Zyklikern? Ist etwas unklar geblieben? Dann frag uns! Direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Wir freuen uns auch über Ergänzungen, Korrekturen oder persönliche Erfahrungen. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

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