So hoch ist das Gehalt einer FriseuseVerdienst: Wieviel verdient eine Friseurin in und nach der Ausbildung?

Was eine Friseurin in und nach der Ausbildung verdient, wovon der Verdienst abhängt und ob der Meistertitel lohnt.

Verdienst: Der Beruf der Friseurin gehört nicht zu den Schwerverdienern

Verdienst: Der Beruf der Friseurin gehört nicht zu den Schwerverdienern (Foto: Tyler Olson | Shutterstock)

Friseurin, ein schlechtbezahlter Job? Der Berufsstand des Friseurs hat seit jeher den Ruf eines der schlechtbezahltesten Jobs überhaupt. Kann man von einem Friseurgehalt heute noch leben? Um Friseurin zu werden braucht es eine drei Jahre dauernde Ausbildung, welche aus einem kleinen Anteil Berufsschule und einem großen Anteil direkter praktischer Ausbildung in einem Salon besteht.

Friseurin: Verdienst in der Ausbildung

Es wird grundsätzlich erwartet, dass der Lehrling 40 Stunden die Woche arbeitet und dafür erhält er im ersten Lehrjahr zwischen 200 und 300 Euro.

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Dieser Lohn entspricht eher einer Art Aufwandsentschädigung, denn der Lebensunterhalt lässt sich damit nicht bestreiten. Das macht die Ausbildung in diesem Bereich auch für durchaus Willige sehr schwer, denn neben der vollen Arbeitszeit ist es schwer noch nebenher etwas zu verdienen und so über die Runden zu kommen. Im dritten Lehrjahr soll das Gehalt allerdings schon etwa 500 Euro Brutto betragen.

Verdienst – Wie viel verdient eine Friseurin nach der Ausbildung?

Als Friseurin mit abgeschlossener Ausbildung im Angestelltenverhältnis verdient man zwischen 900 und 1500 Euro. Exquisite Salons zahlen auch bis zu 2000 Euro plus Trinkgeld. Auch für Meister im Angestelltenverhältnis wird aber häufig nicht mehr als 1900 Euro Brutto gezahlt. Dabei sei auch darauf hingewiesen, dass „seinen Meister“ zu machen finanziell und zeitlich sehr aufwendig und nicht etwa als wohlwollende Beförderung zu verstehen ist.

Verdienst steigern

Der Verdienst im Laufe des Berufslebens hängt inbesondere davon ab, ob man sich selbständig macht oder als Angestellter arbeitet. Die Verdienstmöglichkeiten für Selbständige sind vielfältig und es gibt nach oben kaum eine Grenze. Das Friseurhandwerk kann auf beeindruckende Karrieren verweisen, die sich vom Friseur über den Ladeninhaber bis zum Betreiber einer ganzen Salonkette entwickelt haben.

Als angestellte Friseurin lässt sich der Verdienst häufig durch Zusatzqualifikationen (etwa Make Up, Nageldesign) in gewissem Maße steigern. Das größte Entwicklungspotential besteht aber in der Wahl des Arbeitgebers. Wer bei bekannten Hairstylisten lernt, kann später bei Gehaltsverhandlungen oft mehr durchsetzen. Salons mit hochklassiger Kundschaft zahlen in aller Regel bessere Gehälter.

Sina Sang (): Spielst Du mit dem Gedanken, Friseurin zu werden? Was fasziniert Dich an diesem Beruf? Oder bist Du bereits als Friseurin tätigt? Was verdienst Du? Bist Du damit zufrieden? Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

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