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Lärmbelästigung durch Nachbarn – Was man wirklich tun kann

Laute Nachbarn: Ab wann es Lärmbelästigung ist und was man tun kann. Lärm aus der Nachbarwohnung kann einem den Schlaf und jede Menge Nerven rauben. Wir verraten, was man unternehmen kann.

Lärmbelästigung wird zur Nervenprobe

Lärmbelästigung wird zur Nervenprobe (Foto: ollyy | Shutterstock)

Eine lange Feier, zu laute Musik oder spielende Kinder – was den einen nicht stört, ist für andere ein Graus. Schnell entwickelt sich daraus ein handfester Streit zwischen Nachbarn. Dabei stellen sich Betroffene beider Seiten oft die Frage, was ist erlaubt, was ist tatsächlich Lärmbelästung und wie kann ich mir helfen?

Nicht jeder Lärm ist verboten

Übermäßig laute Musik, heftige Streitereien, selbst spielende Kinder sind in deutschen Wohngebieten häufig Anlass für Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn. Doch auch wenn es Dinge gibt, die man nicht ohne Weiteres hinnehmen muss, kann nicht jedes laute Geräusch verboten werden.

So ist ein Staubsauger, die Waschmaschine oder der tobende Nachwuchs in der nächsthöheren Etage für manchen zwar unangenehm, für den Gesetzgeber aber völlig akzeptabel, weil sie zum täglichen Leben dazugehören und als unvermeidlich gelten. Selbst Handwerksarbeiten müssen bis zu einem Gewissen Grad ausgehalten werden, zumindest so lange sich die Verursacher an die allgemeinen Ruhezeiten halten. Abgesehen von der Mittagszeit von 13 bis 15 Uhr darf also zwischen 7 und 22 Uhr gehämmert, gebohrt und geschliffen werden. Mit Rücksicht auf das Wohnklima wird von Experten aber empfohlen, solche Arbeiten vor 20 Uhr zu erledigen.

Eine Frage der Vermeidbarkeit

Doch nicht jede Lärmquelle, die zum täglichen Leben gehört, gilt vor dem Gesetzgeber als unvermeidlich. Wenn ein Paar in der Nachbarschaft beispielsweise durch ständiges Streiten auffällt, kann das durchaus ein Fall fürs Ordnungsamt sein. Auch laute Musik oder Geburtstagsfeiern sind vom Gesetzgeber nicht gedeckt. Wer Musik machen will, muss sich dabei an die Ruhezeiten halten und darf je nach Instrument nicht länger als 1,5 bis 3 Stunden spielen. Auch lautstarke Feiern müssen die Nachbarn nicht widerspruchslos hinnehmen. Deshalb macht es Sinn, vor einer Feier die Nachbarn um ihr Verständnis zu bitten oder sie einzuladen. Deren Erlaubnis gibt dann aber noch keine Rechtssicherheit, weshalb der Geräuschpegel ab 22 Uhr auf Zimmerlautstärke gesenkt werden sollte. Die kann allerdings je nach Wohnumfeld sehr unterschiedlich sein. Dünne Wände oder eine sehr ruhige Umgebung machen Geräusche leichter hörbar.

Was man gegen Lärmbelästigung tun kann

Wer ständig unter lärmenden Nachbarn leidet, würde am liebsten zum Telefon greifen und Hilfe bei der Polizei suchen. Das sollte allerdings in den meisten Fällen das letzte Mittel sein. Oft kann schon ein klärendes Gespräch Abhilfe schaffen, da die Nachbarn sich häufig gar nicht über die Störung im Klaren sind. Hilft das nichts, kann auch der Vermieter eingeschaltet werden. Erst wenn all das keine Wirkung zeigt, kann auch das Ordnungsamt und die Polizei zur Hilfe gerufen werden, die den Lärmsünder mit Ordnungsstrafen zur Einsicht bewegen können.


Redaktion


Hast Du schon mal Problem mit einem lärmenden und uneinsichtigen Nachbarn gehabt? Oder hat sich ein Nachbar bei Dir beschwert, obwohl Du gar nicht zu laut warst? Was hast Du unternommen? Hat es funktioniert? Schreib uns Deine Meinung und Erfahrungen – gleich unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Wir freuen uns auf Dein Feedback. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

Kommentare:
  • Ella

    Guten Abend,

    muß man Waschmaschine (Schleudern sehr laut) auch nach 22 – bis 23 Uhr dulden (Mit. und Do.)? Es sind Rentner.

    Vielen Dank!

  • Nini

    Hallo,
    ich wohne an einer großen Kreuzung/Hauptverkehrsstrasse. Mir ist klar, dass das nicht leise sein kann. Aber nicht nur zu den Stoßzeiten morgens und nachmittags/abends wird gehupt, was das Zeug hält. Ich meine hier auch nicht das kurze Anhupen, wenn einer mal bei Grün nicht losfährt, sondern Huptiraden, An-der-Hupe-Festgeklempte und so weiter. Übermäßiges Hupen ist doch nicht erlaubt? Müsste da nicht das Ordnungsamt, dass zu allen Tages- u Nachzeiten durch das Viertel tigert, Leute aufrschreiben?

    Und was ist mit denen, die eine Stadionbeschallung durch die Gegend fahren? Wenn bei mir das Glas vibriert, wenn unten einer an der Ampel steht, hört es wirklich auf. Auch habe ich für die, kein Verständnis, die bei heruntergelassenem Fenster ihre musikalischen Geschmacksverirrungen zum besten geben, auf dass man bei verschlossenem Fenster mitsingen könnte.

    Muss ich beides wirklich hinnehmen?

  • n.k.

    Hey,
    ich hab mal eine Frage. “Die Mietpartei über mir wohnt, sind ständig laut und beleidigen mich ständig ohne Anhaltspunkt, und es geht leider schon seit 3 Monaten. Und ich habe schon oft versucht mit denen zu reden aber, leider is dass jedes mal gescheitert und ich kann es nervlich langsam nicht mehr aus halten!”

    “WAS KANN ICH TUN? KANN MIR JEMAND EIN TIPP BITTE GEBEN!”

    Ich würde mich sehr freuen, danke schon mal im voraus.
    lg

  • D.M.

    Zitat : … Abgesehen von der Mittagszeit von 13 bis 15 Uhr darf also …

    Nach welcher Rechtsnorm stellen sie die“Mittagsruhe“ in diesem Artikel als „geltendes Recht“ hin. Eine bundeseinheitliche Regelung „Mittagszeit“ gibt es meines Wissens nicht!
    Hausordnungen können so etwas beinhalten, was dann aber nur im Zuge des Mietrechtes mit Abmahnung oder Ähnlichem geahndet werden kann.
    Desweiteren können Städte und Gemeinden entsprechendes in den Ortssatzungen verankern. Dann besteht innerhalb dieser Gemeinde ein Rechtsanspruch darauf und gibt die Möglichkeit der Ahndung des Verstoßes.

  • k.f

    Hallo!!! Seit 1jahr hab ich Probleme mit meinen Nachbarn über mir …..die setzen ihren 7monate alten Sohn abends in den gefrei wenn meine schlafen sollen …7mal Polizei gerufen aber selbst davor haben die kein Respekt traurig mein Vermieter Sagt viel macht aber nix ! Ich bin am ende

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