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Der Verdienst des Kochs nach und während der Ausbildung
Gehalt – Was verdient man als Koch?

Was ein Koch während und nach der Ausbildung verdient und wovon sein Verdienst abhängt.

Der Verdienst eines Kochs hat eine große Bandbreite

Der Verdienst eines Kochs hat eine große Bandbreite (Foto: Kzenon | Shutterstock)

Das Gehalt eines Kochs beträgt 1000 – 1500 Euro brutto im Monat. Es variiert jedoch sehr stark je nach Bundesland, Anstellungsart und Art der jeweiligen Tätigkeit. In der Küche eines Vier-Sterne-Hotels sind in der Regel auch Verdienste über 2000 Euro keine Ausnahme, wohingegen Köche in den neuen Bundesländern in durchschnittlichen Restaurants eher mit einem Gehalt von ca. 1000 bis 1200 Euro auskommen müssen.

Auszubildende erhalten in der Regel eine Ausbildungsvergütung zwischen 500 und 800 Euro.

Tätigkeitsbereich des Kochs

Zu den Tätigkeitsbereichen eines Koches gehört neben dem Zubereiten und Anrichten der Mahlzeiten auch die Erstellung des Speiseplans, die Organisation des Arbeitsablaufes in der Küche und der Einkauf bzw. die Lagerung der entsprechenden Zutaten.

Ausbildung zum Koch

Die Ausbildung zum Koch beansprucht drei Jahre und beinhaltet den Besuch der Berufsschule sowie die Arbeit in dem jeweiligen Lehrbetrieb. Vorraussetzung ist der Hauptschulabschluss sowie eine gute gesundheitliche Verfassung, da im Umgang mit Lebensmitteln großer Wert auf Hygiene gelegt wird und die Übertragung von ansteckenden Erkrankungen ausgeschlossen werden muss. Beschäftigungsmöglichkeiten für ausgelernte Köche bestehen neben der Arbeit in Restaurants oder Hotels auch in den Küchen von Kantinen, Krankenhäusern bzw. Pflegeheimen und in der Nahrungsmittelindustrie zur Herstellung von Tiefkühl- und Fertigprodukten.

Verdienst steigern

Auch ein Koch kann seinen Verdienst durch Weiterbildung steigern. Zusatzqualifikationen sind die Grundlage für den beruflichen Aufstieg in der Küche. So verdient etwa ein Küchenchef 1.800 – 2.300 Euro.

Neben der Position innerhalb des Küchenteams ist die Wahl des Arbeitgebers der größte Hebel beim Verdienst. Wer sich für hochklassige Küche entscheidet, wird i.d.R. deutlich mehr verdienen. Wer bereit ist, im Ausland zu arbeiten, kann seinen Verdienst meist deutlich steigern. Die deutschen Gehälter für Köche sind im internationalen Vergleich auf eher bescheidenem Niveau. Im Ausland winken 2.500 – 3.500 Euro.

Selbständigkeit

Wer großes Vertrauen in das eigene Können hat und sich auch wirtschaftlich fit fühlt, hat mit einer Selbständigkeit die größten Verdienstchancen. Das Potential ist hier quasi unbegrenzt. Das Kochhandwerk kann auf beeindruckenden Karrieren vom einfachen Koch, über den Restaurantbesitzer bis zum Betreiber einer ganzen Restaurantkette verweisen.

Interessierst Du Dich für den Beruf des Kochs. Was fasziniert Dich daran? Was schreckt Dich ab? Oder bist Du bereits als Koch tätig? Wie viel verdienst Du? Bist Du damit zufrieden? Hast Du Tipps, wie man sein Gehalt als Koch steigern kann? Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

Kommentare:
  • Phil

    Hallo,

    ich bin 18 Jahre, und habe vor 2 Monaten eine Ausbildung zum Koch angefangen in einem großen schönen Griechischen Restaurant und ich verdiene in meinem 1. Lehrjahr 435,- NETTO dazu kommen so zwischen 40-60,- Monatlich an Trinkgeld dazu!

  • TAFELSPITZ

    Hallo, ich bin inzwischen 40, habe knapp 20 Berufsjahre auf dem Buckel, besitze die Ausbildereignungsprüfung und diverse Fortbildungen.
    Meine Lehre absolvierte ich in der Sterne-Gastronomie.
    Danach kamen Auslandaufenthalte in 6 Ländern dazu.
    Ich kann mit Recht behaupten ein großes Wissen zu besitzen und sehr gut zu kochen.
    Doch die oben angegebene Vergütung ist völlig vom Mond.
    Mein Grundverdienst liegt momentan bei 1.600,- €/netto.
    Mit (reichlich)Überstunden komme ich auch mal auf 1.800,- €.
    Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Sache mit dem Kochberuf gründlichst zu überlegen:
    Man braucht schon ein extrem dickes Fell dafür!
    Leider hat der Job in Deutschland noch immer nicht den Stellenwert, der ihm gebührt, was sicherlich zum großen Teil auch mit den Essgewohnheiten unserer Landsleute zu tun hat (Masse statt Klasse).
    Wem ein Neuwagen wichtiger ist, als lebenslanges gutes Essen, der hat meiner Meinung nach eine falsche Bedürfnishierarchie.
    Ein Blick über die Staatsgrenzen hinaus zeigt, dass es auch anders sein kann (Belgien/Frankreich/Italien….).
    Wer als Koch gut verdienen will, muss lernen, lernen, lernen und auch bereit sein Erfahrungen im Ausland zu sammeln, wo übrigens die Gehälter oft deutlich über denen hier liegen.
    So habe ich in Norwegen und den USA fast das doppelte verdient, von dem was in Deutschland usus war.
    Ab November werde ich daher auch wieder eine Stelle als Küchenchef im Ausland annehmen.
    Allen Rookies wünsche ich viel Glück und lasst euch nicht unterkriegen!

  • Hollnagel

    Hola !
    Como estas !
    Jo schon hart der Job,doch ein sehr schöner!
    Es gibt schlimmere und weniger bezahlte Arbeit.
    Sollte es zu wenig sein, dann sagt man halt „Tschöööö Chef“ der Job als Koch wird gesucht und speziell gute Köche ! Dann geht doch in die Schweiz oder Österreich, dort stimmen Leistung und Endlohnung, wichtig ist aber wie man sich selbst Verkauft !
    Aber hier sich Ausheulen ist das eine, doch in der Realität fakten schaffen das andere.
    Ist man der Meinung man Verdient zu wenig dann sollte ein klärendes Gespräch mit dem Chef erfolgen. Na und als Jungkoch muss man sich auch erstmal profilieren. Man sollte richtig Rausfiltern was man selbst wert ist !
    Klar frisch Ausgelernt und froh auf ein Job zu sein, da traut sich keiner was zu sagen, aber daheim den Mund auf machen, ne ne nicht nur rühren auch mal reden und auf den Tisch hauen aber ohne Messer !
    Sonnige Grüsse Holle

  • ricci

    hallo,
    ich arbeite zw. 240 und 300 stunden im monat. bekommen tue ich nur 1500,- netto. jetzt soll ich noch mittagstisch machen und selber einkaufen fahren. ist das noch normal? habe viel erfahrung als koch, über 25 ja. aber die arbeitgeber werden immmer mehr zu sklaventreiber. mein sohn wollte koch lernen aber ich habe es ihm nicht empfohlen. man wird immer mehr verheitzt in diesem gewerbe.

  • Robbi

    Ich kann mich nur anschließen was da oben am Seitenanfang versprochen wird ist absolut utopisch und in keinster weise real. Die lügen einem die Taschen voll das sie neue Leute bekommen die sie dann verheizen können. Ich hab es selber durch und ich war schon in einigen Gastronomischen Betrieben und es hat sich nichts geändert von wegen geh in die Schweiz oder Österreich da verdienst mehr. Klar aber das auch da die ausgaben viel höher sind und das man im Endeffekt auf das selbe rauskommt das sagt hier keiner.
    Nichts desto trotz ist es ein schöner und abwechslungsreicher Beruf für kreative aber sehr belastbare Leute die ein dickes Fell haben.
    Noch eins zum Schluss und da stimmen mir sicher einige zu es regt mich tierisch auf das jedermann der sich denkt ach ja ich hab bisschen Geld und grad bock drauf ich mach mal ne Kneipe oder ein Restaurant auf stellen dann gelernte Köche ein und wollen den dann noch sagen wie sie zu kochen haben. Am ende gehen sie pleite weil null Ahnung und Erfahrung vorhanden ist und das sind die Leute die die gute alte Gastronomie und das Goldene Handwerk des Koches in Verruf bringen.

    Gruß
    P.S.: Aggressives Schicken ist das einzig Wahre

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