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Was man unbedingt beachten sollte

Private Krankenversicherung für Existenzgründer

Was Existenzgründer beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung unbedingt beachten sollten und wo man als Unternehmer richtig Geld sparen kann.

Private Krankenversicherung für Gründer

Private Krankenversicherung für Gründer (Foto: Goodluz | iStock | Thinkstock)

Existenzgründer stehen vor, während und nach der Gründung vor einer Reihe von Frage, die direkt, aber auch indirekt mit der Gründung zu tun haben. Ein wichtiges Thema ist die gesundheitliche Absicherung, die Vorsorge für den Krankheitsfall. Muss ich meine Arztrechnungen selbst zahlen? Was ist, wenn ich einmal krank werde und für längere Zeit ausfalle? Diese und ähnliche Fragestellungen ergeben sich für viele Gründer.

Beim Thema Krankenversicherung muss zunächst die Entscheidung für oder gegen eine private Krankenversicherung getroffen werden. Im Regefall wählen Gründer aufgrund der besseren Leistungen und oft auch geringeren Kosten die private Krankenversicherung. In der Regel kann man damit als Gründer nichts falsch machen, solange man seinen Tarif und die Versicherungsgesellschaft sorgfältig wählt.

Günstig oder leistungsfähig?

Die nächste grundlegende Entscheidung für den Krankheitsfall ist, ob die persönliche Krankenversicherung eher günstig sein soll oder ob die Leistung wichtiger ist. Je nach Alter, Vorerkrankungen und finanzieller Situation muss der Gründer entscheiden, ob er einen günstigen Einstiegstarif wählt, um vielleicht später einmal in einen Tarif mit mehr Leistungen zu wechseln, oder ob er von Anfang an auf besonders hochwertige Leistungen setzt und etwas mehr zahlen möchte.

Krankentagegeld?

Der Versicherte hat immer die Auswahl aus verschiedenen Tarifbestandteilen, wie beispielsweise Krankentagegeld, Zahnersatz, Zweibettzimmer usw. Je nach seinen persönlichen Bedürfnissen kann er die passenden Leistungen auswählen. Das Krankentagegeld beispielsweise ist besonders wichtig, wenn der Gründer für mehrere Wochen oder Monate erkrankt und nicht aktiv arbeiten kann. In diesem Fall bekommt der Versicherte je nach Tarif pro Krankheitstag eine bestimmte Summe von der privaten Krankenversicherung, über die er frei verfügen kann. Gerade für Existenzgründer mit geringer Kapitaldecke kann das Krankentagegeld existenzrettend sein.

Wahlleistungen

Andere Leistungen, wie die Behandlung durch Naturheilkundler sind dagegen vielleicht verzichtbar. Durch dieses Tarifsystem kann jeder Versicherte ganz nach seinem Budget und seinen bevorzugten Leistungen seinen eigenen Tarif kreieren und damit ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis erreichen. Eine private Krankenversicherung muss daher nicht zwangsläufig teuer sein, sondern bietet dem Versicherten viel mehr Möglichkeiten als eine gesetzliche Kasse. Der Beitrag ist nicht vom Einkommen abhängig. Wenn der Gründer also später gut verdient, erhöht das nicht den Beitrag seiner Krankenversicherung.

Wichtige Kriterien

Wichtige Kriterien bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung sind die Leistungen, die Beitragsstabilität und die Betreuung. Da Sie Ihre Krankenversicherung für einen langen Zeitraum behalten möchten, sollten Sie darauf achten, dass Sie Beiträge jährlich um nicht mehr als 5% in der Vergangenheit gestiegen sind. Das gibt Ihnen die Sicherheit, nicht aufgrund zu hoher Beiträge wechseln zu müssen. Wenn der Beitrag jedoch einmal wesentlich erhöht werden sollte, haben Sie natürlich die Möglichkeit, zum Ende des Jahres (wenn eine Beitragserhöhung stattfand) zu kündigen und eine neue Krankenversicherung auszuwählen. Achten Sie auch auf die persönliche Betreuung vor Ort oder per Telefon und vergleichen Sie selbst die Leistungen.

Spartipp: Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung und einer Beitragsrückerstattung sorgt für eine deutlich Ersparnis. Oft sind Tarife mit einer Selbstbeteiligung selbst dann günstiger, wenn diese zum Tragen kommt und voll ausgeschöpft wird. Einfach deshalb, weil die Versicherten in einem Tarif mit Selbstbeteiligung Kleinstrechnungen i.d.R. nicht einreichen und damit die Versicherungsgesellschaften entlasten und Verwaltungskosten sparen.
Sebastian Fiebiger

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