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So funktioniert der Wechsel

Von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung

Für wen sich die private Krankenversicherung lohnt, was vor dem Abschluss steht und worauf man dabei unbedingt achten sollte.

Der Wechsel lohnt sich vor allem für Singles und Doppelverdiener

Der Wechsel lohnt sich vor allem für Singles und Doppelverdiener (Foto: Jupiterimages | BananaStock | Thinkstock)

Viele Menschen machen sich heute aus den verschiedensten Gründen Gedanken um ein Senkung der privaten Lebenshaltungskosten. Dabei lohnt – gerade für Gutverdiener und Selbständige – auch ein Blick auf die Absicherung für den Krankheitsfall. Wer in eine günstige private Krankenversicherung wechselt, kann deutlich sparen. Trotzdem gilt es im Vorfeld einige wichtige Dinge zu bedenken bzw. abzuklären.

PKV lohnt vor allem für Singles, Selbständige und Doppelverdiener

Ein Wechsel von einer gesetzlichen zu einer privaten Krankenversicherung lohnt sich in der Regel für Singles, Selbständige und Doppelverdiener. Übrigens, der Arbeitgeber zahlt für eine private Krankenversicherung ebenfalls einen Teil der Beiträge dazu, das heißt bis zum Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung.

Allerdings wird für nicht erwerbstätige Partner und Kinder ein zusätzlicher Beitrag erhoben, die klassische Familienversicherung wie in der gesetzlichen Versicherung gibt es beim Privatversicherer also nicht. Wer also plant, seine Familie zu erweitern, sollte das im Hinterkopf haben.

Während Selbständige ohne besondere Voraussetzungen in die private Krankenversicherung wechseln können, müssen Arbeitnehmer und Angestellte die Versicherungspflichtgrenze erreichen, um sich privat versichern zu können.

Vor der Versicherung steht die Gesundheitsprüfung

Die meisten privaten Versicherungen machen sich zunächst auch ein genaues Bild vom Gesundheitszustand ihres neuen Versicherungsnehmers. Bei verschiedenen Vorerkrankungen oder nicht ausgeheilten Verletzungen kann es deshalb möglicherweise zu einem Beitragszuschlag oder im ungünstigsten Fall sogar zur kompletten Ablehnung kommen. Die geforderten Angaben zu eventuellen Vorerkrankungen müssen unbedingt wahrheitsgemäß sein, Falschangaben sind gefährlich und kosten u.U. den Versicherungsschutz. Mehr dazu finden Sie hier. Die Beurteilungen einzelner Krankheiten von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen.

Zwei Wege zur privaten Krankenversicherung

Ist der Entschluss für die private Krankenversicherung gefallen, gibt es zwei gängige Wege zum Vertrag. Entweder Sie übernehmen die Tarifrecherche in Eigenregie oder wenden sich an einen Versicherungsmakler. Egal wofür Sie sich entscheiden. Es ist gut, sich im Vorfeld über die Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren. Was man beim Abschluss unbedingt beachten sollte, haben wir hier zusammengetragen.

Der typische Ablauf:

  1. Ermittlung der eigenen Anforderung / Wunschleistungen
  2. Vergleich der am Markt verfügbaren Tarife mit dem eigenen Anforderungsprofil
  3. Auswahl des passenden Tarifs und Beitragskalkulation
  4. Antrag
  5. Gesundheitsfragen / Gesundheitsprüfung
  6. Annahme / Ablehnung

Entscheidung ist in der Regel endgültig

Der Wechsel von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist in der Regel nicht oder nur in Einzelfällen möglich. Angestellte können zurückkehren, wenn ihr Einkommen nachweislich unter die Verdienstgrenze fällt und Selbstständige können unter bestimmten Umständen währen der ersten drei Jahre ihrer Selbstständigkeit oder bei einer Rückkehr ins Angestelltenverhältnis zurück wechseln.

Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung

Wer von einer Privatversicherung zur nächsten wechseln möchte, sollte grundsätzlich seine Altersrückstellung im Auge behalten. Privatversicherer bilden Rückstellungen, welche bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherung unter Umständen verloren gehen könnten.

Diese Altersrückstellungen sollen dazu dienen, auch im Alter die Beträge stabil und bezahlbar zu halten. Wenn man bereits viele Jahre bei einem Anbieter ist, lohnt sich ein Wechsel in der Regel nicht. Hinzu kommt, dass meist auch eine erneute Gesundheitsprüfung fällig wird. Vor der geplanten Kündigung sollte hier unbedingt die endgültige Entscheidung der neuen PKV abgewartet werden.

Natürlich ist im Falle eines Versicherungswechsels auch das Eintrittsalter von Bedeutung. Das heißt, je älter man beim Eintritt in die neue Versicherung ist, je höher werden auch die Beiträge angesetzt. Wer sich mit dem Gedanken trägt seine bestehende Versicherung zu wechseln, sollte zunächst vor einer Kündigung unbedingt das Annahmeschreiben der neuen PKV abwarten. Das erspart auch unangenehme Kündigungsrücknahmen.

Sebastian Fiebiger

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